Interview mit Sdenka Keimel

Mai 2018 – Das Interview führte Barbara Scherer (TCE-Tennis Magazin ”Zwiebel”)

Seit 2012 arbeiten die Zahnärztin Sdenka Keimel und ihr Team in der Praxis am Berg. Gerade laufen die Umbauarbeiten für den Umzug in die neuen Praxisräume in der Breitingerstr. 2. Neben der Gestaltung lichtdurchfluteter und barrierefreier Warte- und Behandlungsräumen stehen vor allem die Themen neueste technische Ausstattung und das einzigartige Behandlungskonzept im Vordergrund.

Unser TCE-Tennis Magazin ”Zwiebel“ hat sich mit Zahnärztin Sdenka Keimel unterhalten.



Frau Keimel, haben Sie Angst vorm Zahnarzt?

Nein, nie!


Und als Kind?

Auch da nicht. Ich war als Kind ständig beim Zahnarzt, da ich kariöse Milchzähne hatte. Der Zahnarzt war ein Freund meines Großvaters, und daher eine Vertrauensperson für mich. Insofern hatte ich von klein an einen ganz ungezwungenen und guten Umgang mit Zahnärzten.


Sie sind gerade dabei umzubauen. Was können die Patienten künftig erwarten?

Wir möchten allen unseren Patienten, jünger oder älter, mit und ohne Handicap, einen bequemen Zugang zu unserer Praxis bieten. Daher war es für uns ganz wichtig, alle Räume und Zugänge barrierefrei mit rollstuhlgerechten Türen auszubauen. Und vor der Tür wird es Parkplätze geben.


Sie sprechen auch von neuer technischer Ausstattung der Behandlungsräume? Was wird dort neu sein?

Wir haben immer mit moderner Ausrüstung gearbeitet, zum Beispiel mit 3D-Aufnahmen und mit Lasertechnik. Es gibt viel Technik im Hintergrund, von der der Patient nichts bemerkt, die aber immens wichtig ist. Für den Zahnarzt wird es Änderungen geben: So arbeiten wir künftig an neuen Behandlungsstühlen und mit ultraleichten Schlauchhalterungen. Wir werden am Kopfende des Patienten arbeiten und nicht mehr von der Seite, was eine anatomisch unnatürliche Haltung von uns Zahnärzten verlangt. Davon profitiert der Patient: Ein entspannter Zahnarzt bedeutet auch ein entspannter Patient.


Wenn Sie von moderner Behandlung sprechen, dann bezieht sich das sicher auch auf den Aspekt der Prophylaxe.

Unbedingt. Das ist eine entscheidende Weiterentwicklung in der Zahnmedizin. Die moderne Zahnmedizin richtet sich nicht mehr nur danach aus, Zahnschäden und Zahnkrankheiten zu therapieren, sondern diesen stattdessen frühzeitig dauerhaft vorzubeugen. Dank innovativer Techniken und neuen Behandlungsmethoden, entwickelt sich die Zahnheilkunde ständig weiter. Die Praxis am Berg ermöglicht effektive Prophylaxe-Maßnahmen und moderne Behandlungstechniken eine langfristige Zahngesundheit des Patienten.


Was sind Ihre Schwerpunkte?

Wir bieten natürlich das gesamte zahnheilkundliche Repertoire an: Hervorzuheben sind dabei die Implantologie, die Prothetik und die Paradontologie. Letztere ist mir sehr wichtig, denn bevor wir einen Zahnersatz schaffen, müssen wir gesundes und festes Zahnfleisch haben. Das heißt, wir müssen den Boden bereiten, bevor wir ein Haus darauf bauen. Wir behandeln auch den ästhetischen Aspekt in der Zahnheilkunde: Die Praxis ist zertifiziert für Zahnbegradigungen, außerdem bieten wir Bleaching, also Zahnaufhellung, an.


Wie wichtig ist Ihnen der Erhalt eines Zahns?

Der Zahnerhalt hat für mich oberste Priorität, ich kämpfe um jeden Zahn, bis zum Schluss.


Für die meisten Menschen ist ein Besuch beim Zahnarzt mit negativen Gefühlen verbunden. Kann ein Zahnarztbesuch auch angenehm sein?

Die Zahnmedizin hat sich total verändert in den vergangenen Jahren. Man muss sich wirklich nicht mehr fürchten. Es ist aber auch wichtig, den ganzen Menschen zu sehen, und nicht nur den Mund. Ein Zahnarzt muss auf den Menschen eingehen, viel mit ihm kommunizieren, viel erklären, ihm auf Augenhöhe begegnen. Wir müssen schon auch ein wenig „Psychologen“ sein.


Was sagen Sie Kindern, die sich fürchten?

Die Kinder in unserer Praxis haben in aller Regel keine Angst. Warum? Weil ich die Eltern immer auffordere, ihre Kinder zu ihren Terminen mitzubringen. So wachsen die Kinder da rein, für sie ist dann der Zahnarzt nicht Unheimliches mehr.


Sie haben ein wunderschönes Lächeln. Können Sie bei uns allen ein so strahlendes Lächeln herbeizaubern?

Aber natürlich! Wir gehen auf alle Patientenwünsche ein. In einem offenen Gespräch, für das wir uns viel Zeit nehmen, klären wir, was der Patient möchte und was möglich ist. An vorderster Stelle kommt immer das medizinisch Notwendige.



Wir wünschen Frau Keimel für Ihre Zukunft in den neuen Räumlichkeiten viel Erfolg! Es würde uns freuen sie oben auf dem Tennisplatz demnächst begrüßen zu dürfen.

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