Zahn-Implantate mit nachhaltig positivem Effekt



Konsequente Mundhygiene und Kontrolle sind die Voraussetzung für einen langlebigen und hochwertigen Zahnersatz

Laut aktuellen Statistiken werden in Deutschland pro Jahr etwa eine Million Zahnimplantate eingesetzt und verschraubt. Jeder zwanzigste Zahnersatz ruht auf Transplantaten. Die Ansprüche an ästhetischen und funktionalen Zahnersatz steigen kontinuierlich. Doch auch der Patient kann seinen Teil dazu beitragen, damit die fest und dauerhaft im Kiefer verankerten Zahnimplantate über viele Jahre hinweg gute Dienste leisten.


Immer mehr Patienten entscheiden sich für langlebige und ästhetische Zahnimplantate. „Die Erfolgsquote der Implantatbehandlung ist generell sehr hoch“, erklärt Sdenka Keimel, Zahnärztin und Leiterin der Praxis am Berg in Esslingen Hegensberg. „Doch die Haltbarkeit des Implantats hängt von der Entzündungsfreiheit ab.“

Konsequente Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen sind daher die Voraussetzung für einen langlebigen und hochwertigen Zahnersatz. Nach der professionellen Arbeit und der umfassenden Aufklärung durch den Zahnarzt kommt demnach im zweiten Schritt dem Patienten selbst eine zentrale tragende Rolle zu. Nach eingesetztem Implantat kann und soll jeder Nutzer seinen Beitrag leisten, damit weder Entzündungen entstehen noch das Implantat verloren geht.

Aktuell existieren rund 1300 Implantatmodelle. Von der künstlichen Zahnwurzel aus Titan bis zum hochästhetischen metallfreien Keramikimplantat: Die dafür verwendeten Materialien entsprechen dem zeitgemäßen Stand der Forschung und sind daher von höchster Qualität und Güte. Der Erfolg der oralen Implantologie wird jedoch weitgehend von der Entzündungsfreiheit des Kieferknochens bestimmt: Nach einer erfolgreichen Behandlung ist ein gesundes und gepflegtes Gebiss eine wichtige Grundlage für die Haltbarkeit des Implantats.

Konsequente Pflege und Nachsorge

Nach der Zahnimplantatbehandlung – erst recht bei ungünstigen oder schwierigen Knochen- und Zahnfleischverhältnissen – kann es ohne die richtige Pflege und notwendige Nachsorge zu einer Implantatentzündung kommen. Werden Beläge am Zahnersatz nicht entfernt, reagiert das Zahnfleisch schon nach wenigen Tagen mit einer Entzündung. Werden die bakteriellen Beläge nicht regelmäßig eliminiert, kann sich eine anfangs noch harmlose Entzündung sogar zu einer Implantatbettentzündung (Periimplantitis) auswachsen.

Sdenka Keimel: „So weit lassen wir es bei unseren Patienten gar nicht erst kommen. Unser Anliegen ist es schließlich, die lange Haltbarkeit des Implantats zu gewährleisten und dadurch die Lebensqualität unserer Patienten dauerhaft zu verbessern.“ Wer sein Zahnimplantat konsequent pflegt und reinigt, kann auch kleinere Entzündungen rasch selbst wieder beheben.



Zahnimplantate erfordern Wissen und Erfahrung

„In Sachen Zahnimplantat braucht es Erfahrung, Vertrauen und einen kontinuierlichen Informationsfluss zwischen behandelndem Arzt und Patienten“, weiß Zahnärztin Sdenka Keimel. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) verfolgt sie die aktuellen Forschungen und Entwicklungen ganz genau. Dass Zahnimplantatbehandlungen nicht nur medizinische Fähigkeiten und Fertigkeiten verlangen, sondern auch ein breites Wissensspektrum angrenzender Themenfelder, davon ist die Zahnärztin überzeugt: „Disziplinen wie Parodontologie, Oralchirurgie und rekonstruktive Zahnmedizin greifen hier ineinander.“

Studien belegen hohe Erfolgsquoten

Aktuelle Studien belegen, dass nach einer erfolgreichen Implantation mit anschließender konsequenter Mundhygiene durch den Patienten sowie regelmäßiger Kontrolle beim Zahnarzt die Erfolgsquote nach zehn Jahren bei über 95 % liegt. Allgemeinmedizinische Faktoren wie ein ungünstig eingestellter Diabetes oder Rauchen haben ebenfalls Auswirkungen auf die Lebensdauer des Implantats.

Gut eingebettet

Zahnimplantate: Zahnärztin Sdenka Keimel erklärt den Eingriff



Steckling? Setzling? Auch wenn es eher nach Gartenkultur klingt, so hat sich der Begriff „Implantat“ heute längst als wichtiges Gebiet der Zahnheilkunde etabliert. Dahinter verbirgt sich ein medizinischer Eingriff, bei dem ein so genanntes alloplastisches Konfektionsteil in den Kieferknochen eingesetzt wird. Dass jede implantologische Lösung immer im Kontext des Gesamtgebisses zu sehen ist, dafür plädiert die Esslinger Zahnärztin Sdenka Keimel.

Aktuelle Statistiken belegen, dass in Deutschland mehr als eine Million Implantate pro Jahr von Zahnärzten gesetzt werden. Die Tendenz ist steigend, denn die Patienten haben die vielen Vorteile dieser komfortablen Lösung erkannt. Dank der fest sitzenden Wurzeln lassen sich sowohl einzelne Zähne ersetzen als auch größere Zahnlücken überbrücken. Das Resultat überzeugt in Sachen Ästhetik und Alltagstauglichkeit: Weder Schwierigkeiten beim Essen und Sprechen noch Haftprobleme und Druckstellen im Mund tauchen durch Implantate auf. „Die Implantologie ist eine innovative Therapieform und ein wichtiger Teil der modernen Zahnmedizin“ erklärt Keimel. Sie ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). 



Behandlung präzise planen

Der Eingriff muss präzise und individuell geplant werden. Je nach Patient und Vorgeschichte gilt es, das geeignete Implantat zu wählen und die Implantatposition zu bestimmen – und das stets auch unter ästhetischen Gesichtspunkten. Für die computertomographische Planung setzt die Zahnärztin daher ein modernes 3D-Röntgengerät (DVT) ein. Implantate werden in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung gesetzt. Dabei legt der Zahnarzt zunächst den Knochen frei. Mit speziellen Bohrern wird das Implantatbett aufbereitet, das neue Teilstück anschließend passgenau in den Kieferknochen eingesetzt. 



Die Anzahl der Implantate bestimmt die Dauer der Implantation

Die Dauer der Implantation hängt von der Anzahl der Implantate ab. Ist das Implantat in den Kiefer eingesetzt, verwächst das Knochengewebe in der Folgezeit von drei bis sechs Monaten fest mit dem Implantat. Es bildet sich eine stabile Basis, auf der dann Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden können. Keimel: „Die Implantologie bietet sogar verschiedene Versorgungsmöglichkeiten für völlig zahnlose Ober- und Unterkiefer.“ Das Zahnimplantat übernimmt die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel und erweist sich hierbei als belastungsfähige Trägereinheit. 



Stabile Basis für Kronen, Brücken oder Prothesen

Die Dauer der Einheilphase ist bei jedem Patienten unterschiedlich. Knochenqualität und Heilungsprozess sind die entscheidenden Faktoren. Während der Einheilphase trägt der Patient einen provisorischen Zahnersatz, mit dem er den Alltag problemlos bestreiten kann. Generell gilt: Je früher Implantate belastet werden, desto größer ist das Risiko des Implantatverlustes. Der Arzt entscheidet daher immer individuell, wann Implantate belastet werden können.

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