Heilen ohne Schneiden

von Barbara Scherer M.A., Journalistin, Pressebüro ES, Esslingen am Neckar



Parodonto was?

Die Esslinger Zahnärztin Sdenka Keimel hat sich auf die Behandlung und Heilung von Parodontose spezialisiert – mit einer Laser-Therapie, die ohne Schneiden und Nähen auskommt, aber das engagierte und überzeugte Mitmachen des Patienten erfordert.

Viele Zahnpatienten wissen gar nicht genau, was Parodontose eigentlich ist. Das erlebt die Zahnmedizinerin oft genug in ihrer Praxis am Berg in Esslingen-Hegensberg. Doch die Entzündung des Zahnfleischs kann zum Zahnverlust führen und zur Lebensverkürzung beitragen. Sdenka Keimel ist überzeugt, dass die Ausscheidungen der Bakterien, die die Entzündung im Zahnfleisch hervorrufen, auch den Herzmuskel und als auch das Gehirn angreifen können. Sie verweist dabei auf eine breit angelegt Studie, die Herzinfarktpatienten als auch Menschen mit Schlaganfällen beobachtet haben – sie alle hatten Parodontose.

„Parodontose ist alles andere als harmlos, es ist eine gefährliche und tückische Krankheit.“ Zahnärztin Keimel hat sich mittlerweile zur Spezialistin für Parodontose-Behandlung entwickelt. Das kam eher zufällig. Vor rund 20 Jahren kam Keimel nach Deutschland und trat ihre erste Stelle in einer Zahnarztpraxis in Reutlingen an. Sie erinnert sich: „Damals war mein Deutsch noch nicht so gut und mein Chef entschied daher, mich in der Prophylaxe und Parodontose einzusetzen. Für mich war dies eine Pflichtaufgabe, woraus später eine echte Leidenschaft wurde. Denn um Parodontose zu heilen, ist neben dem medizinischen Wissen viel Geduld und Einfühlungsvermögen notwendig. Man begleitet die Patienten über einen längeren Zeitraum und man verlangt ihnen gleichzeitig Hingabe und eine große Mitmachbereitschaft ab.“

Schonend und effektiv

Keimel hat sich seitdem auf Implantologie und Parodontose spezialisiert – zwei Bereiche, die sich ihrer Meinung nach, hervorragend ergänzen. Seit damals hat sie viele Fachvorträge, Seminare und Kurse besucht, unter anderem bei Professor Dr. med. dent., Dr. h.c., M.S. Anton Sculean. Dort lernte sie mit Minikuretten minimalinvasiv zu arbeiten, das heißt, ohne das Zahnfleisch schneiden und aufklappen zu müssen. Für die Patienten ist das eine wesentlich angenehmere als die übliche Behandlung. „Die Patienten haben Angst vor einer Behandlung mit Schneiden und Nähen. Die geschlossene Kürettage ist mein Behandlungskonzept. Das bedeutet, anstatt das kranke Zahnfleisch zu schneiden, bevorzuge ich dies zu heilen. Mit Hilfe des Lasers kommt man zu wunderbaren Ergebnissen. Schonend und effektiv. Man kann sogar auf Antibiotika verzichten“, erklärt die Zahnmedizinerin.

Sie warnt: „Parodontose ist eine gefährliche Krankheit, die oft ignoriert oder unterschätzt wird.“ Eine aktuelle Studie bestätigt sie: Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen mittleren Alters, also mindestens fünf Millionen Frauen und Männer, leiden unter Zahnfleischentzündung, bei den Senioren sind es sogar knapp zwei Drittel – was nochmal mehr als fünf Millionen Menschen entspricht. Und nur 3,5 Prozent aller Erkrankten unterziehen sich einer Behandlung.

Keimels Behandlungsmethode hat sich überall herumgesprochen, so dass Patienten auch aus dem überregionalen Raum in die Praxis am Berg kommen. „Die Patienten sind die absolute Bestätigung, dass sich unser Behandlungskonzept zusammen mit gründlicher Prophylaxe und Nachsorge bewährt hat. Ich bin stolz auf meine Erfolge.“

Ist eine Zahnl_cke tatsächlich sexy?

Prophylaxe und Früherkennung sind wichtige Bausteine zur Vorbeugung von Parodontitis.



Ein schönes Lächeln kann bezaubern und verzaubern. Gepflegte Zähne zeugen von Gesundheit und Vitalität – und sind ein echter Sympathieträger. In der Esslinger Praxis von Sdenka Keimel stehen daher die Gesundheit und Schönheit der Zähne im Mittelpunkt. Vorsorgeuntersuchungen sind dabei der Schlüssel zum Erfolg: Werden Karies und Parodontitis frühzeitig erkannt, kann erfolgreich behandelt werden. Und auch die Notwendigkeit der Zahnhygiene ist ein relevantes Thema im Rahmen der Untersuchung.

Bei Madonna und Vanessa Paradis sieht sie sexy aus. Bei Jürgen Vogel und Seal ist sie längst ein Markenzeichen. Und auch Pipi Langstrumpf kennen wir nur mit Zahnlücke. Für viele Menschen aber ist ein frühzeitiger Zahnverlust ein echter Schönheitsmakel und ein gesundheitliches Manko.


Karies und Entzündungen des Zahnhalteapparates sind maßgebliche Gründe. Die Ursache sind Bakterien, die als Plaque oder Biofilm auf der Zahnoberfläche haften. Sie produzieren Säuren, die den Zahn schädigen. Und im Ernstfall für Zahnverlust sorgen. Gute Nachricht: Karies und Parodontitis  können erfolgreich behandelt werden – vorausgesetzt, die Erkrankungen werden frühzeitig diagnostiziert. Der Schlüssel zum Erfolg sind regelmäßige und gründliche Vorsorgeuntersuchungen. „Ich rate meinen Patienten zu ein bis zwei Untersuchungen pro Jahr“, sagt Sdenka Keimel. Die Esslinger Zahnärztin leitet die Praxis am Berg und weiß aus langjähriger Erfahrung, was regelmäßig wahrgenommene zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen bringen. „Die zahnärztliche Prophylaxe ist für die langfristige Zahngesundheit so wichtig. Wer zu Kontrollterminen in die Zahnarztpraxis kommt, kann schneller und zielgerichteter behandelt werden.“ 



Studien zeigen: die Deutsche sind zu selten beim Zahnarzt

Doch die Deutschen besuchen zu selten den Zahnarzt. Das belegen aktuelle Studien und Zahnreports der Krankenkassen. Hierzulande gehen gerade mal 50 Prozent der Erwachsenen zur zahnärztlichen Prophylaxe. Dabei informiert jede Arztpraxis, die auf eine moderne Zahnheilkunde setzt, über die optimalen Kombinationen. Neben der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung sind auch eine kontinuierliche Zahnhygiene im Alltag sowie die professionelle Zahnreinigung durch den Zahnarzt notwendig. Darüber werden die Patienten in der Praxis am Berg im Rahmen der Untersuchung aufgeklärt.


Die modernen Diagnoseverfahren der Zahnarztpraxis Sdenka Keimel spüren auch verdeckte Karies sicher auf. Denn Zähne können auf den ersten Blick gesund aussehen. Bei genauerer Betrachtung aber zeigt sich, ob sich Karies in den sogenannten Fissuren – also kleinen Vertiefungen auf der Zahnoberfläche – entwickelt. So kann sich Karies unter dem Zahnschmelz in der Zahnsubstanz oder in den Zahnzwischenräumen ausbreiten. „Gezielte Röntgenaufnahmen, Kontrolle mit Kaltlicht und die Anwendung von Laser ermöglichen eine zuverlässige Untersuchung“, erklärt die Zahnärztin. 



Frühe Diagnose als probates Mittel gegen Zahnverlust

Parodontitis ist die Hauptursache für Zahnverlust. Die Entzündungen können Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben. Kreislauf- und Atemwegserkrankungen sind dann die Folge. Auch hier hilft die frühe Diagnose. Zahnärztin Keimel: „Je früher eine Parodontitis erkannt wird, umso besser ist der Behandlungserfolg. Wer regelmäßig Vorsorgetermine wahrnimmt, hat beste Chancen auf lebenslange Zahngesundheit.“

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